Dahlberg , Erik Jönsson

Angaben zum Kupferstecher / Verleger:

 

Erik Jonsson Graf von Dahlberg (* 10. Oktober 1625 in Stockholm, † 16. Januar 1703 in Stockholm) war ein schwedischer Feldmarschall.

Er fungierte seit 1646 als Kammerschreiber bei der pommerschen Kammer und wurde 1647 mit Untersuchung sämtlicher schwedischer Festungen in Pommern, Brandenburg, Mecklenburg, Bremen und Westfalen beauftragt. Als Ingenieur bei der schwedischen Armee legte er neue Festungswerke bei Thorn an und zeichnete sich sowohl in dem polnischen als in dem folgenden Krieg mit Dänemark so aus, dass er 1660 die Stelle eines Oberstleutnants und das Adelsdiplom erhielt und rasch zu höhern Würden stieg.

Er wurde 1693 schwedischer Reichsgraf, Feldmarschall und Generalgouverneur von Bremen und Verden und 1696 von Livland. 1700 verteidigte er Riga gegen die Sachsen, trat 1702, als Karl XII. gegen seinen Willen Polen angriff, zurück und starb am 16. Januar 1703 in Stockholm. Wegen seiner Verdienste um Verbesserung des Festungsbaues in Schweden wurde er der Vauban Schwedens genannt.

Sein Hauptwerk: "Suecia antiqua et hodierna" (Stockholm 1693 - 1714), 3 Bände, 354 Kupferstiche auf 321 teils gefalteten Tafeln, 13 Seiten Register; erst ab 1772 als Nachdrucke im Handel; Seltenes und prachtvolles Ansichtenwerk von Schwedens Städten, Häfen, Schlössern, bemerkenswerten Gebäuden, aber auch altnordischen Stätten und Denkmälern aus Schweden und Finnland. Dieses Werk gilt als ein Denkmal für die ehrgeizigen Bauprojekte der Krone und des Adels nach den großen Kriegen. In den Darstellungen einzelner Bauwerke und Gärten folgt er französischen und niederländischen Mustern, während die Stadtansichten dem Vorbild Merians verpflichtet sind.

(Wikipedia)