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Bouttats, Gaspar : ASSEDIO DELLA CITTA DI MVNSTER Anno 1661 (um 1670)

 

Original altkolorierter Kupferstich von Gaspar Bouttats aus der “Historia di Leopoldo Cesare” von Galeazzo Gualdo Priorato:, Bd 1, erschienen bei Giovanni Battista Hacque in Wien, um 1670.

Das Blatt zeigt die Belagerung der Stadt Münster durch Bischof von Galen im Jahre 1661. Die schön kolorierte Karte zeigt die Truppenaufstellungen und Belagerungsringe um die Stadt.

Links neben der Abbildung Legende von A. - T.

Darüber der Titel " ASSEDIO DELLA CITTA DI MVNSTER Anno 1661 ".

In der unteren linken Ecke der Stechervermerk "G. Bouttats fe." .

Vgl.

 

 

Angaben zur Landkarte im Überblick:

Verleger / Kupferstecher: Bouttats, Gaspar *1640-1695* ; Hacque, Gio. Battista ; Priorato, Galeazzo Gualdo

Maßstab :

Erschienen: [Wien] : [Gio. Battista Hacque], [1670]

Anmerkungen : Original Kupferstich

Größe der Abbildung : 49 x 37 cm

Größe des Blattes: 51 x 38,5 cm

Zustand : gut

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Vergrößerung - Rückseite - Darstellung in höherer Auflösung

Angaben zum Kupferstecher / Verleger:

Gaspar Bouttats (* 1640 in Antwerpen; † 1695/1696) war ein niederländischer Radierer, Kupferstecher und Zeichner.

Sohn und Schüler von Frederik Bouttats dem Älteren, Bruder von Frederik, dem Jüngeren, Gerard, Jakob und Filibert.
1668-1669 Meister und 1690-1691 Dekan der St.-Lukas-Gilde.
Er schuf vor allem historische Ansichten und Porträts.

 

Angaben zum Kupferstecher / Verleger:

Galeazzo Gualdo (* 23. Juli 1608 in Vicenza; † 1678 in Vicenza; eigentlich Galeazzo Conte Gualdo Priorato) war ein italienischer Söldner, Historiker, Geograph und Diplomat.

Galeazzo Gualdo entstammte einem alten italienischen Grafengeschlecht. Nach einer langen militärischen Laufbahn verfasste er zahlreiche Geschichtswerke über europäische Herrscher und Städte. Er schrieb unter anderem die Geschichte der Kaiser Ferdinand III. und Leopold I. sowie die erste Biographie Wallensteins.

Galeazzo Gualdo schlug zunächst eine militärische Laufbahn ein. Bereits mit 15 Jahren trat er in den Dienst Friedrich Heinrichs von Oranien und wechselte während des Achtzigjährigen und Dreißigjährigen Krieges mehrfach seinen Dienstherrn. Er kämpfte dadurch sowohl auf protestantischer als auch auf katholischer Seite. 1625 reiste er im Dienste des Grafen Peter Ernst II. von Mansfeld zur Anwerbung neuer Truppen nach England. Nach der vernichtenden Niederlage Mansfelds am 25. April 1626 in Dessau durch das Heer Wallensteins kehrte Galeazzo Gualdo in die Niederlande zurück. Unterwegs entging er bei einem Schiffbruch nur knapp dem Tod. Wieder in niederländischem Dienst, nahm er zwischen 1627 und 1628 an der Belagerung von La Rochelle teil. 1637 begleitete er eine von Prinz Moritz von Nassau entsandte Expedition zur Eroberung portugiesischer Handelsniederlassungen entlang der afrikanischen Küste. Danach hielt er sich eine Zeit lang bei seinem Vater in Italien auf, bis er diesmal in den Dienst Wallensteins trat. 1643 führte er als Oberst ein Kürassierregiment der venezianischen Truppen an. Zu Beginn der Friedensverhandlungen im Juni 1645, die schließlich zum Westfälischen Frieden führten, trat Galeazzo Gualdo in den Dienst des Herzogs Maximilian I. von Bayern. Aber bereits am 3. August 1645 wurden dessen Truppen in der Schlacht bei Alerheim vernichtend geschlagen. Galeazzo Gualdo kehrte darauf hin nach Italien zurück und beendete damit seine Militärische Laufbahn.

In der Folge verlegte Galeazzo Gualdo seine Tätigkeit auf historische Studien und die Diplomatie. 1652 wurde er nach Vincennes in Frankreich gerufen, um dort eine Historie über Kardinal Jules Mazarin zu verfassen. Während seines Aufenthalts in Vincennes wurde ihm die Würde eines Ritters vom Michaelsorden verliehen. 1656 hielt er sich wieder in Rom auf, wo er den Titel eines Nobilis romanis verliehen bekam. In dieser Zeit trat er als Kammerherr in Rom in den Dienst der Königin Christine von Schweden. In dieser Eigenschaft unternahm er 1659 eine erneute Reise nach Frankreich und 1664 nach Regensburg. Noch im selben Jahr wurde er kaiserlicher Rat und Historiograph im Dienste Kaiser Leopold I. Er kehrte in seine Geburtsstadt Vicenza zurück, wo er bis zu seinem Tod blieb. Dort verfasste er seine Historie über Leopold I.

(Wikipedia)