Jansson , Jan : Saxonia Superior (1641)

 

Original Kupferstich aus dem Atlas Novus von Jan Jansson aus dem Jahre 1641.

Zur Datierung der Karte vgl. Keuning, Nr. 565. Die Karte erschien erstmals 1641 in der deutschen Ausgabe des Atlas Novus.

Altkolorierte und teilweise goldgehöhte Kupferstichkarte von Ober Sachsen mit dem Bistum Halle, Fürstentum Anhalt und der Grafschaft Barby.

Der Kartenausschnitt wird von Norden im Uhrzeigersinn begrenzt durch Brandenburg, die Niederlausitz, Meißen, Mansfeld und Meydburg. In der Mitte der Karte Wittenberg.

Titelkartusche oben links "Saxonia Superior". Darunter der Meilenanzeiger (Milliaria Germanica communia). Oben rechts Wappen.

Verlegerangabe unten mittig "Amstelodami apud Ioannem Ianssonium".

Vgl.
Johannes Keuning, The Novus Atlas of Johannes Janssonius. In: Imago Mundi, Vol. 8. (1951), pp. 71-98; hier: Nr. 565
JANSSONIUS,J. , Novus atlas absolutissimus, das ist general Welt-Beschreibung mit allerley schönen und neuen Land-Carten gezieret. Der andere Theil begreifet Teutschland. Nachdruck der Ausgabe Amsterdam 1657/70. Vollst. Faksimile der 92 Karten nach dem exemplar der Bayer. Staatsbibl. München. Mit e. Einführung von Traudl Seifert. München, Battenberg, 1977. [S. Qq folgende]

 

Angaben zur Landkarte im Überblick:

Verleger / Kupferstecher: Jansson, Jan

Maßstab : [Ca. 1:350.000]

Erschienen: Amstelodami : Ioannes Ianssonius, 1641

Anmerkungen : Original Kupferstich

Größe der Abbildung : 48 x 37 cm

Größe des Blattes: 60 x 47,5 cm

Zustand : sehr gut und dekorativ

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Vergrößerung - Rückseite - Darstellung in höherer Auflösung

Angaben zum Kupferstecher / Verleger:

Johann Janssonius (* 1588; † 1664; eigentlich Jan Jansson) war ein niederländischer Kartograph und Verleger.

Janssonius führte auch die Herausgabe der Atlanten von Mercator-Hondius fort. Im Jahre 1612 heiratet er die Tochter Elisabeth von Jodocus Hondius (1563-1612). Da Hondius der Eigentümer der Druckplatten von Mercator war, arbeiten sie zusammen, nach Jodocus Hondius' Tod mit seinen Söhnen Jodocus II und Henricus, an neuen Ausgaben des Atlasses von Mercator. 1633 erfolgte die Herausgabe des zweiten Bands des Atlasses. Dieser wird häufig bezeichnet als Mercator-Hondius-Janssonius. Das bedeutendste Werk von Jan Janssonius ist der Atlas "Theatre du Monde" oder „Novus Atlas“, veröffentlicht 1639 in drei Bänden. Durch die ständigen Ergänzungen hat der Atlas im Jahre 1662 elf Bände. Er entwickelte sich zum schärfsten Konkurrenten von Blaeus "Atlas Major".

Nach dem Tod von Jansson wurde die Gesellschaft von seinem Schwager Waesberg weiter geführt. 1694 wurden die Druckplatten von Janssonius von Peter Schenk (ca. 1645-1715) erworben.

(Wikipedia)