Merian, Matthäus : Bavaria Ducatus (1644)

 

Original Kupferstich aus der Topographia Bavariae von Matthäus Merian aus dem Jahre 1644.

Die Landkarte zeigt das Herzogtum Bayern . Das Gebiet wird begrenzt durch Regensburg (Norden), Passau / Salzburg (Osten), Berchtesgaden / Kufstein / Murnau (Süden) und Füssen/ Augsburg im Westen. Im Zentrum München.

Oben rechts verzierte Titelkartusche "Bavaria Ducatus" .

Darunter Meilenanzeiger (Milliaria Bavaria).

Unten rechts figürliche Darstellung: die sitzende Bavaria hält das gekrönte Wappen Bayerns.

Vgl.
Eine vollständige, digitalisierte Ausgabe der Topographia Bavariae. Das ist Beschreib: und Aigentliche Abbildung der Vornembsten Stätt und Orth in Ober und NiederBeyern, der ObernPfalz, und andern zum Hochlöblichen Bayrischen Craiße gehörigen Landschafften. Zwickauer Facsimiledrucke; [Nr 26], Zwickau: ullmann 1914 findet man beim Seminar für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Köln

 

Angaben zur Landkarte im Überblick:

Verleger / Kupferstecher: Merian, Matthäus

Maßstab : [Ca. 1:780.000]

Erschienen: [Frankfurt a.M.] : [Merian], [ca. 1644]

Anmerkungen : Original Kupferstich

Größe der Abbildung : 36 x 28 cm

Größe des Blattes: 39 x 33 cm

Zustand : sehr gut

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Vergrößerung - Rückseite - Darstellung in höherer Auflösung

Matthäus Merian der Ältere (* 22. September 1593 in Basel; † 19. Juni 1650 in Bad Schwalbach) war ein schweizer/deutscher Kupferstecher und Verleger.

Matthäus Merian wurde am 22. September 1593 in Basel als Sohn des Sägmüllers und Ratsherrn Walther Merian geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums erlernte er bem Zürcher Kupferstecher Friedrich Meyer das Zeichnen, Kupferstechen und Radieren. Von 1610 bis 1615 studierte und arbeitete er in Strassburg (bei Dietrich Brentel), Nancy und Paris (bei Jacques Callot). 1615 entstand in Basel sein großer Basler Stadtplan. Nach seinen Reisen über Augsburg, Stuttgart und die Niederlande kam Merian 1616 nach Frankfurt und Oppenheim, wo er für den Verleger und Kupferstecher Johann Theodor de Bry arbeitete; de Bry besaß in Oppenheim eine Kupferstecherei und in Frankfurt/Main ein Verlagshaus, in dem damals große Reisebücher zu den fernöstlichen Ländern vorbereitet wurden. 1617 heiratete er die Tochter Maria Magdalena de Bry und zog 1620 nach Basel, wo er das Zunftrecht erwarb und sich selbständig machte. Nach dem Tod seines Schwiegervaters (1623) führte er dessen Verlagshaus in Frankfurt fort und erwarb 1626 das Bürgerrecht. 1627 nahm er Wenzel Hollar (Prag 1607-1677 London) als Schüler in seine Werkstatt auf.

Nach dem Tode seiner Frau (1645) heiratete Merian 1646 Johanna Sibylla Heim. Aus seiner ersten Ehe stammen zwei Töchter und drei Söhne, darunter die auch in seiner Werkstatt tätigen Söhne Matthäus der Jüngere und Caspar Merian; aus der zweiten Ehe ging die Tochter Anna Maria Sibylla Merian hervor, die begabte Blumen- und Insektenmalerin. Matthäus Merian starb nach langer Krankheit am 19. Juni 1650 in Langenschwalbach bei Wiesbaden.

(Wikipedia)