Merian, Matthäus : Cocheim (1646)

 

Original Kupferstich aus der " Topographia Archiepiscopatuum Moguntinensis, Trevirensis, et Coloniensis " von Matthäus Merian aus dem Jahre 1646.

Stadtansicht von Cochem von der rechten (Conder) Moselseite aus. Blick auf Stadt und Burg. Rechts im Hintergrund die Winneburg. Auf der Mosel Kähne. Oben links Wappenkartusche, oben mittig in den Wolken der Titel "Cocheim".

Vgl.
Topographia archiepiscopatuvm [archiepiscopatuum] Moguntinensis, Treuirensis [Trevirensis] et Coloniensis, das ist Beschreibung der vornembsten Stätt vnd [und] Plätz in denen Ertzbistumen Mayntz, Trier vnd [und] Cöln an Tag gegeben durch Matth. Merian. [Martin Zeiller] ; Kassel [u.a.]; Bärenreiter; 1961 Neue Ausg., [Faks.-Dr. d. Ausg.] 1646 , S. 48

Eine vollständige, digitalisierte Ausgabe der Topographia Archiepiscopatuum Moguntinensis, Treuirensis et Coloniensis, das ist Beschreibung der vornembsten Stätt und Plätz in denen-Ertzbistumen Mayntz, Trier und Cöln. An Tag gegeben durch Matth. Merian 1646, Faks. Neudr., Frankfurt/M.: Frankfurter Kunstverein 1925 findet man beim Seminar für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Köln

Angaben zur Landkarte im Überblick:

Verleger / Kupferstecher: Merian, Matthäus

Maßstab :

Erschienen: [Frankfurt] : [Merian], [1646]

Anmerkungen : Original Kupferstich

Größe der Abbildung : 17 x 11 cm

Größe des Blattes:

Zustand : gut (gerahmt)

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Vergrößerung - Rückseite - Darstellung in höherer Auflösung

Matthäus Merian der Ältere (* 22. September 1593 in Basel; † 19. Juni 1650 in Bad Schwalbach) war ein schweizer/deutscher Kupferstecher und Verleger.

Matthäus Merian wurde am 22. September 1593 in Basel als Sohn des Sägmüllers und Ratsherrn Walther Merian geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums erlernte er bem Zürcher Kupferstecher Friedrich Meyer das Zeichnen, Kupferstechen und Radieren. Von 1610 bis 1615 studierte und arbeitete er in Strassburg (bei Dietrich Brentel), Nancy und Paris (bei Jacques Callot). 1615 entstand in Basel sein großer Basler Stadtplan. Nach seinen Reisen über Augsburg, Stuttgart und die Niederlande kam Merian 1616 nach Frankfurt und Oppenheim, wo er für den Verleger und Kupferstecher Johann Theodor de Bry arbeitete; de Bry besaß in Oppenheim eine Kupferstecherei und in Frankfurt/Main ein Verlagshaus, in dem damals große Reisebücher zu den fernöstlichen Ländern vorbereitet wurden. 1617 heiratete er die Tochter Maria Magdalena de Bry und zog 1620 nach Basel, wo er das Zunftrecht erwarb und sich selbständig machte. Nach dem Tod seines Schwiegervaters (1623) führte er dessen Verlagshaus in Frankfurt fort und erwarb 1626 das Bürgerrecht. 1627 nahm er Wenzel Hollar (Prag 1607-1677 London) als Schüler in seine Werkstatt auf.

Nach dem Tode seiner Frau (1645) heiratete Merian 1646 Johanna Sibylla Heim. Aus seiner ersten Ehe stammen zwei Töchter und drei Söhne, darunter die auch in seiner Werkstatt tätigen Söhne Matthäus der Jüngere und Caspar Merian; aus der zweiten Ehe ging die Tochter Anna Maria Sibylla Merian hervor, die begabte Blumen- und Insektenmalerin. Matthäus Merian starb nach langer Krankheit am 19. Juni 1650 in Langenschwalbach bei Wiesbaden.

(Wikipedia)