Jansson , Jan : Lotharingia Septentrionalis = Loraine vers le Septentrion (1649)

 

Original Kupferstich von Jan Jansson aus dem Jahre 1649.

Zur Datierung der Karte vgl. Keuning, The History of an Atlas..., Nr. 363. Die Karte erschien erstmals 1636 in der englischen Ausgabe des Mercator Atlas.

Dekorative Karte Lothringens. Das Gebiet wird begrenzt durch Luxemburg / Saarburg (Norden), die Saar / Zweibrücken (Osten), Nancy (Süden) und Estaingue (Westen).

Dekorative Titelkartusche oben rechts "Lotharingia Septentrionalis = Loraine vers le Septentrion".

Unten links Meilenanzeiger (Miliaria Gallica communia, Miliaria Germanica communia).

Verlegervermerk unten rechts "Amstelodami apud Ioannem Ianssonium".

Vgl.
J. Keuning, The History of an Atlas: Mercator. Hondius. In: Imago Mundi , Vol. 4, 1947 (1947), pp. 37-62, Nr. 363
Johannes Keuning, The Novus Atlas of Johannes Janssonius. In: Imago Mundi, Vol. 8. (1951), pp. 71-98

 

Angaben zur Landkarte im Überblick:

Verleger / Kupferstecher: Jansson, Jan

Maßstab : [Ca. 1:320.000]

Erschienen: Amstelodami//Amsterdam : Ioannes Ianssonius, [1649]

Anmerkungen : Original Kupferstich

Größe der Abbildung : 48 x 36 cm

Größe des Blattes: 54,5 x 43,5 cm

Zustand : gut und dekorativ

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Vergrößerung - Rückseite - Darstellung in höherer Auflösung

Angaben zum Kupferstecher / Verleger:

Johann Janssonius (* 1588; † 1664; eigentlich Jan Jansson) war ein niederländischer Kartograph und Verleger.

Janssonius führte auch die Herausgabe der Atlanten von Mercator-Hondius fort. Im Jahre 1612 heiratet er die Tochter Elisabeth von Jodocus Hondius (1563-1612). Da Hondius der Eigentümer der Druckplatten von Mercator war, arbeiten sie zusammen, nach Jodocus Hondius' Tod mit seinen Söhnen Jodocus II und Henricus, an neuen Ausgaben des Atlasses von Mercator. 1633 erfolgte die Herausgabe des zweiten Bands des Atlasses. Dieser wird häufig bezeichnet als Mercator-Hondius-Janssonius. Das bedeutendste Werk von Jan Janssonius ist der Atlas "Theatre du Monde" oder „Novus Atlas“, veröffentlicht 1639 in drei Bänden. Durch die ständigen Ergänzungen hat der Atlas im Jahre 1662 elf Bände. Er entwickelte sich zum schärfsten Konkurrenten von Blaeus "Atlas Major".

Nach dem Tod von Jansson wurde die Gesellschaft von seinem Schwager Waesberg weiter geführt. 1694 wurden die Druckplatten von Janssonius von Peter Schenk (ca. 1645-1715) erworben.

(Wikipedia)