Gerard und Leonard Valk : Praefectura Generalis Languedociae (1690)

 

Original altkolorierter Kupferstich von Gerard und Leonard Valk aus dem Jahre 1690.

Die Karte zeigt das Languedoc in Frankreich. Das Languedoc (von französ. langue Sprache; okzitanisch oc für französ. oui) ist eine ehemalige französische Provinz. Sie umfasste den mittleren Teil Südfrankreichs zwischen der Rhône (Grenze zur Provence) und der Garonne (Grenze zur Gascogne).

Die Karte umfasst die heutigen französischen Regionen Languedoc-Roussillon (Départements Aude, Gard, Hérault und Pyrénées Orientales sowie Lozère) und Midi-Pyrénées (Départements Ariège, Aveyron, Haute-Garonne, Gers, Lot, Hautes-Pyrénées, Tarn und Tarn-et-Garonne).

Kartentitel in der Kopfzeile über der Abbildung "Praefectura Generalis Languedociae, olim Occitania dicta : cuius Partes, Superior sive Occidentalis, et Orientalis Inferior, atque ad Aquilonem Tractus Cebenicus, vulgo les Sevennes sunt: Primam quarum praeter suos in Archiepiscopatum Tolosanum, Albianensemque; Comitatum Fuxii, Alteram Narbonensem Archiepiscopatum; Ambarumque porrò, ut et Tertiam Partem in Varias Primariarum earundem Urbium Dioeceses atque Regiones Episcopalenses ; C. Pr. / exacte hâcce Tabulâ distinxit Gers. et Leos. Valk".

Rechts daneben Meilenanzeiger (Milliaria Gallica Communia, Milliaria Germanica Communia).

Vgl.
Moreland, Carl; Bannister, David: Antique Maps, Phaidon Inc Ltd, 1993, S. 120

 

Angaben zur Landkarte im Überblick:

Verleger / Kupferstecher: Valk, Gerard *ca. 1650-1726* ; Valk, Leonard

Maßstab : [Ca. 1:650.000]

Erschienen: [Amsterdam], s.a. [zwischen 1690 u. 1726]

Anmerkungen : Original Kupferstich

Größe der Abbildung : 58 x 45 cm

Größe des Blattes: 64 x 54,5 cm

Zustand : gut und dekorativ

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Vergrößerung - Rückseite - Darstellung in höherer Auflösung

Angaben zum Kupferstecher / Verleger:

Val(c)k, Gerard (1650/51 – 1720)

Graveur und Gravürenhändler in Amsterdam.

Kaufte 1683 zusammen mit Peter Schenk das Vermögen der Firma Blaeu an, erhielt das Privileg zur Herausgabe gemeinsam mit Schenk für einen Atlas, für den auch eine Reihe von Karten angefertigt wurde, teils von ihm allein, teils mit P. Schenk oder mit seinem Sohn Leonard Valck. Später ging er mit Schenk auseinander und arbeitete selbständig (augenscheinlich nach 1700).

Von 1719 ab gab er die „Chursächsische Post Charte“ Zürners heraus. Von 1700 beginnt er mit der Anfertigung von Globen.

(Bagrow / Skelton)