Jaillot , Alexis-Hubert : La Haute Alsace, Le Suntgaw, Partie De L'Ortnaw, Le Brisgaw Et Les Quatre Villes Forestieres (1695)

 

Original Kupferstich von Alexis-Hubert Jaillot aus dem Jahre 1695. Südlicher Teil des zweiteiligen Kartenwerks "L' Alsace Divisée En Ses Principales Parties".

Die großmaßstäbliche Karte zeigt das Ober-Elsass mit angrenzenden Gebieten: Sundgau, Ortenau und Breisgau . Die Gebietsgrenzen sind farbig markiert. Der Rheinlauf erstreckt sich von Stein am Rhein bis Altenheim südlich Straßburg.

Das Gebiet wird begrenzt durch Estival (NW), Sulz am Neckar (NO), Andelfingen / Bülach (SO) und Mandeure / Montbéliard (SW).

Über der Abbildung der Titel "La Haute Alsace, Le Suntgaw, Partie De L'Ortnaw, Le Brisgaw Et Les Quatre Villes Forestieres".

Darunter Dedikation " Dediée Au Roy / Par son tres humble, tres obeissant, tres fidele Sujet et Serviteur Hubert Iaillot , Geographe de Sa Majesté ".

Unten links Legende.

Unten rechts Meilenanzeiger ( Lieues Communes de France, Lieues d'une heure de Chemin, Lieues Communes d'Allemagne ).

Darunter Verlegerangabe "A Paris, Chez l'Auteur / joignant les grands Augustins, aux 2 Globes / avec privilége du Roy 1695 ". Mit Suchnetz.

Vgl.
Mireille Pastoureau, Les Atlas Imprimés en France avant 1700. In: Imago Mundi, Vol. 32. (1980), pp. 45-72.
Stopp, Klaus / Langel, Herbert: Katalog der alten Landkarten in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe, S. 126 [GO 32, 1.2}

 

Angaben zur Landkarte im Überblick:

Verleger / Kupferstecher: Jaillot, Alexis Hubert *1632-1712*

Maßstab : [Ca. 1:250.000]

Erschienen: A Paris, Chez l'Auteur / joignant les grands Augustins, aux 2 Globes / avec privilége du Roy 1695

Anmerkungen : Original Kupferstich

Größe der Abbildung : 63 x 42 cm

Größe des Blattes: 79,5 x 55,5 cm

Zustand : gut

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Vergrößerung - Rückseite - Darstellung in höherer Auflösung

Detaillierte Ausschnitte: Nordwest Nordost Südost Südwest

Angaben zum Kupferstecher / Verleger:

Alexis Hubert Jaillot, ( * 1632 in Avignon, + 1712 in Paris), Königlicher Geograph und Kupferstecher

Jaillot folgte im Jahre 1657 seinem älteren Bruder Piere Simon nach Paris. Seit 1664 war er dort Schüler an der Akademie St. Lukas. 1665 war er bereits „sculpteur du roi“. Nach der Eheschließung mit der Tochter des hauptsächlich Landkarten kolorierenden und vertreibenden Kupferstichhändlers Nicolas Berey widmete er sich ausschließlich der Geographie und dem Kartenstechen. Seit 1678 durfte er sich „sculpteur et géograph ordinaire du roi“ nennen. In den Jahren 1668 bis 1699 gab er die nach Zeichnungen der Sansons (Vater und Söhne) hergestellten „Quatre parties du monde“ heraus. 1681 erschien der „Atlas nouveau“, später erweitert als „Atlas francais“ (2 Bände), der Ludwig IX. gewidmet war. Ferner veröffentlichte er das Seekartenwerk „Le Neptune Francais ...“, 1693.

Seine Karten wurden als besonders schön, genau und handlich sehr geschätzt.

(Hans Harms)