Jaillot , Alexis-Hubert : Le Verdunois (1699)

 

Original Kupferstich von Alexis-Hubert Jaillot aus dem Jahre 1699.

Die großmaßstäbliche Karte zeigt die Gegend um Verdun in Lothringen. Die Wasserstraßen treten auf dem Blatt deutlich hervor: die von Süden nach Norden verlaufende Maas teilt das Blatt; am rechten, unteren Blattrand die Mosel.

Das Gebiet wird begrenzt durch Montmédy / Longwy (N), Novéant-sur-Moselle (SO), Tilly-sur-Meuse (S) und den Fluß Aisne (W).

Kartentitel über der Darstellung " Le Verdunois Ou Sont Les Prevotez Dependans Du Balliage De L'Evesché De Verdun, Et De Son Chapitre. Partie Du Barrois Ducal, Ou Balliage De St. Mihel, Dans Le Duché De Bar, || Les Terres Adjacentes Du Clermontois, De Stenay, Dun et Iametz, &c. / Par le Sr. Iaillot, Geographe ordinaire du Roy ".

Vgl.
Mireille Pastoureau, Les Atlas Imprimés en France avant 1700. In: Imago Mundi, Vol. 32. (1980), pp. 45-72.

 

Angaben zur Landkarte im Überblick:

Verleger / Kupferstecher: Jaillot, Alexis Hubert *1632-1712*

Maßstab : [Ca. 1:180.000]

Erschienen: [Paris], 1699

Anmerkungen : Original Kupferstich

Größe der Abbildung : 67,5 x 43,5 cm

Größe des Blattes: 78 x 53 cm

Zustand : gut

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Vergrößerung - Rückseite - Darstellung in höherer Auflösung

Detaillierte Ausschnitte:
Westlicher Teil
------------ Östlicher Teil

Angaben zum Kupferstecher / Verleger:

Alexis Hubert Jaillot, ( * 1632 in Avignon, + 1712 in Paris), Königlicher Geograph und Kupferstecher

Jaillot folgte im Jahre 1657 seinem älteren Bruder Piere Simon nach Paris. Seit 1664 war er dort Schüler an der Akademie St. Lukas. 1665 war er bereits „sculpteur du roi“. Nach der Eheschließung mit der Tochter des hauptsächlich Landkarten kolorierenden und vertreibenden Kupferstichhändlers Nicolas Berey widmete er sich ausschließlich der Geographie und dem Kartenstechen. Seit 1678 durfte er sich „sculpteur et géograph ordinaire du roi“ nennen. In den Jahren 1668 bis 1699 gab er die nach Zeichnungen der Sansons (Vater und Söhne) hergestellten „Quatre parties du monde“ heraus. 1681 erschien der „Atlas nouveau“, später erweitert als „Atlas francais“ (2 Bände), der Ludwig IX. gewidmet war. Ferner veröffentlichte er das Seekartenwerk „Le Neptune Francais ...“, 1693.

Seine Karten wurden als besonders schön, genau und handlich sehr geschätzt.

(Hans Harms)