Jaillot , Alexis-Hubert : Elsaß mit dem Quellgebiet der Mosel (1700)

 

Original Kupferstich von Alexis-Hubert Jaillot aus dem Jahre 1700.

Die großmaßstäbliche Karte zeigt das Elsaß mit dem Quellgebiet der Mosel.

Über der Karte Titelzeile "Les Prevotez, Offices, Senéchaussée et Comté, Qui Font Partie Des Balliages De Vosge ou Mirecour, et De Nancy, Dans Le Duché De Lorraine, Les Terres Adjacentes D'Épinal, De Chaté &c. : Et Les Sources Des Rivieres De La Moselle, De La Meurthe, De Mortagne, De Velogne &c. Dans Les Montagnes De Vosges / Par le Sr. Iaillot Geographe ordinaire du Roy".

Unten rechts barocker Meilenanzeiger (Lieües Communes de Lorraine, Lieües Communes de France, Lieües Communes d'Allemagne).

Darunter Verlegerangabe "Paris, chez le Sr. Iaillot Geographe du Roy, joignant les grands Augustins, aux deux Globes, avec privilége, 1700".

Mit Suchnetz.

Vgl.
Mireille Pastoureau, Les Atlas Imprimés en France avant 1700. In: Imago Mundi, Vol. 32. (1980), pp. 45-72.

 

Angaben zur Landkarte im Überblick:

Verleger / Kupferstecher: Jaillot, Alexis-Hubert

Maßstab : [Ca. 1:180.000]

Erschienen: Paris, chez le Sr. Iaillot, 1700

Anmerkungen : Original Kupferstich

Größe der Abbildung : 67 x 43 cm

Größe des Blattes: 76 x 53 cm

Zustand : sehr gut

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Vergrößerung - Rückseite - Darstellung in höherer Auflösung

Angaben zum Kupferstecher / Verleger:

Alexis Hubert Jaillot, ( * 1632 in Avignon, + 1712 in Paris), Königlicher Geograph und Kupferstecher

Jaillot folgte im Jahre 1657 seinem älteren Bruder Piere Simon nach Paris. Seit 1664 war er dort Schüler an der Akademie St. Lukas. 1665 war er bereits „sculpteur du roi“. Nach der Eheschließung mit der Tochter des hauptsächlich Landkarten kolorierenden und vertreibenden Kupferstichhändlers Nicolas Berey widmete er sich ausschließlich der Geographie und dem Kartenstechen. Seit 1678 durfte er sich „sculpteur et géograph ordinaire du roi“ nennen. In den Jahren 1668 bis 1699 gab er die nach Zeichnungen der Sansons (Vater und Söhne) hergestellten „Quatre parties du monde“ heraus. 1681 erschien der „Atlas nouveau“, später erweitert als „Atlas francais“ (2 Bände), der Ludwig IX. gewidmet war. Ferner veröffentlichte er das Seekartenwerk „Le Neptune Francais ...“, 1693.

Seine Karten wurden als besonders schön, genau und handlich sehr geschätzt.

(Hans Harms)